Hip-Hop in der DDR – Historiker Leo Schmieding bei detektor.fm.

gewürfelte_cutz // » Der Vater heisst Krieg, ein Betrüger ein Lügner, ein Dieb. Die Mutter ist die Gier die täglich über uns siegt. Die Kinder Zinsen auf internationalen Banken, die seit sie denken konnten nur kühle kalte Konten kannten. Meine Opfer sind Menschen so wie du, ich geb' euch die Illusion von Macht und ihr gebt Ruh. [F.H.] « 

„Trotz real-existierendem Sozialismus gab es in der DDR auch Popkultur außerhalb staatlicher Kontrolle. Punk ist dabei das beste Beispiel. Aber es entwickelte sich auch eine durchaus lebendige Hip-Hop-Szene in Ostdeutschland. Sie trugen selbstgenähte Trainingsanzüge und bastelten selbst Ghetto-Blaster. In etlichen DDR-Städten gründeten sich Hip-Hop-Crews, die rappten oder breakten. Die DDR-Führung war skeptisch gegenüber dieser Subkultur, die aus den USA in den 1970er/1980ern auch ihren Weg über den „eisernen Vorhang“ gefunden hat, muss sich aber schließlich damit arrangieren und versucht das Ganze auch zu kontrollieren. Selbst „Beat Street“ lief mit staatlichem O.K. in der DDR. Über all das berichtet der Historiker Leo Schmieding.“

 

www.detektor.fm/musik/beat-ausgabe-06-2012


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