„Disco in der U-Bahn“ – Die ersten Rap-Gehversuche aus Ostdeutschland.

gewürfelte_cutz // » Denn die Sonne geht auch auf wenn es regnet. [H.S.] « 
elektrik boogie.

Während im Westen Anfang der achtziger Jahre „hart gebytet“ wurde und G.L.S.-United, in Person von Radio-Moderator Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg & Manfred Sexauer sich am ersten weltweit kommerziell erfolgreichen Rap-Song „Sugarhill Gang – Rapper’s Delight“ bedienten, versuchte man es auch im AMIGA-Osten mit R A P. 

Bevor sich so etwas wie eine richtige HipHop-Szene entwickelte, hielt der Sprachgesang bei einigen ostdeutschen Band-Formationen Einzug: 

Rockhaus – Disco in der U-Bahn (1983)
Juckreiz – Zeck zoff, trouble en masse (1984)
Pop Projekt – Elektrik Boogie (1984)
Prinzz – Liebe im Fahrstuhl  (1984)
Casi Mosi – Schniegli Normali (1985)

Rap Ost.

Bis es zu allerdings zu sozialkritischen Aussagen in den Texten kam, verging einige Zeit, sodass der inhaltliche Gedanke primär nur von amüsanter Sprech-Gesang-Musik geprägt war.
Auch der österreichische Musiker Falco, der von den Medien gerne als der
„der erste weiße Rapper“ bezeichnet wird, sagte selbst einmal abgrenzend in einem Interview dazu: „Ich habe den Hip-Hop gelebt, aber nicht im amerikanischen Sinne, sondern den Wiener Hip-Hop.“

Ost-Berliner „Disko in der U-Bahn“ Hommage im HipHouse-Gewand von Pilskills / 2003.
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&Props für Input an Falk Schacht.


» korrespondierend #i got 5 on it:





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